FSS.social
16Dez 130

Diese Aktionen funktionieren im sozialen Netz am besten

am Montag, den 16. Dezember 2013

Wer sich mit Social Media auseinandersetzt, stellt sich schnell die Frage, was in einer Community funktioniert und was nicht. Die Computerwoche hat in diesem Artikel einen Bezug auf eine US-Studie von ExactTarget genommen.

Mit über 70 Prozent wird ein Give-Away oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel am effektivsten eingeschätzt, allerdings nur von 39 Prozent der Marketing-Leute genutzt. Die Studie listet eine Menge weiterer Beispiele auf.

29Nov 130

Hemmnisse bei der Einführung von Social Business

am Freitag, den 29. November 2013

Die Firmen sind nach wie vor sehr zurückhaltend, die in den sozialen Netzwerken bereits gut funktionierenden Mechanismen der Informationsspeicherung und -verteilung auch unternehmensintern zu nutzen (auch als Social Business bezeichnet).

Die Computerwoche verweist dazu auf eine Studie von Frank Heuer in diesem Artikel.

Das Ergebnis in Kurzform: es herrscht nach wie vor intensiver Beratungsbedarf. Den Verantwortlichen ist der Nutzen von Social Business, Social Collaboration oder ähnlichen Modeworten nach wie vor unklar. Darüber hinaus bestehen bei einem großen Teil Sicherheitsbedenken. Wie fast nicht anders zu erwarten, ist es oft die IT-Abteilung, die hier "auf der Bremse" steht. Schließlich berührt doch eine erfolgreiche Einführung einer Social Software sehr massiv das bisherige Arbeitsmodell der Kollegen. Anstatt hier eine Chance zu sehen, wird sicherlich häufig eher blockiert.

19Apr 130

93% der Banken und Sparkassen betreiben oder planen eine Facebook-Seite

am Freitag, den 19. April 2013

Zu diesem Ergebnis zumindest kommt eine Studie von "ibi research an der Universität Regensburg". Trotz dieser bereits erstaunlich hohen Dichte an Bankseiten sind nur 16% der befragten Facebook-Nutzer Fans einer solchen Seite.

Die Studie geht darauf ein, dass die Banken zu wenig Finanzinformationen auf ihren Seiten platzieren. Jeweils gut 20% der Befragten wären Posts einmal in der Woche, mehrfach in der Woche oder sogar täglich recht. Offensichtlich kommen die Anbieter den Wünschen der Fans nicht nach und veröffentlichen zu selten Beiträge.

Der ganze Text der Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden.

Aus unserer Sicht kann die Kurzdarstellung des Studienergebnisses suggerieren: Facebook-Seite einrichten (wenn nicht bereits vorhanden) und regelmäßig zu Finanzthemen posten. Doch das ist aus unserer Sicht deutlich zu kurz gesprungen.

Bundesweit nutzten 2012 rund 80 Prozent der 14- bis 29-Jährigen inzwischen ein soziales Netzwerk, aber auch von den 30- bis 39-Jährigen sind inzwischen 56 Prozent Mitglied in einem sozialen Netzwerk. Selbst von den 50- bis 64-Jährigen nutzt gut jeder Fünfte ein soziales Netzwerk im Internet (Quelle: Allensbacher Computer- und Technik-Analysen, zuletzt ACTA 2012).

Geht man von einer ähnlichen Quote unter den Bankkunden aus, hätten die Banken und Sparkassen ein deutlich höheres Potenzial, ihre Kunden in einem sozialen Netzwerk zu erreichen. Trotzdem sind laut der Studie nur 16% der befragten Facebook-Nutzer überhaupt Fans einer Bankseite.

Welche Aspekte sollten berücksichtigt werden?

  • Facebook alleine zu betrachten ist nicht ausreichend. Der Markt der sozialen Netzwerke ist nicht nur "Facebook", sondern hat viele weitere Netzwerke. Auch die stetige und vor allem extrem dynamische Änderung dieses Marktes verlangt eine breite, aber auch gezielte Aufstellung. Die einstigen Senkrechtstarter MySpace und Schüler-/StudiVZ sind nur heute nur noch Geschichte.
  • Wer sich auf den "typischen" Fanseiten von Banken und Sparkassen registriert, der ist auch an Finanzthemen interessiert. Scheinbar wird so aber nicht die repräsentative Anzahl von potenziellen Bankkunden erreicht ("nur 16% der Facebook-Nutzer...). Fazit: wenn schon eine Finanzseite online gestellt wird, dann muss sie auch gut sein. "Gut" bezieht sich nicht nur auf die Inhalte, die Aktivität bei der Diskussion mit den Nutzern, sondern auch auf die Anzahl der Beiträge - hier ist es oft schwierig, die richtige Menge zu finden. Dazu muss man "seine Community" gut kennen. Neben Finanzthemen haben Banken und Sparkassen aber sicherlich auch viele andere  Themen, die es lohnt in sozialen Netzwerken mit einer Fangemeinde zu diskutieren und mit denen man vielleicht oft eine größere Gemeinde erreichen kann als mit Finanzthemen.
  • Allein ein gute Seite ins Netz zu stellen, ist zu wenig. Es müssen auch Inhalte regelmäßig bereitgestellt werden und die Seite muss gepflegt werden. Pflege heisst nicht mehr nur "Content", sondern aktive Kommunikation mit den Fans. Dazu muss Personal mit entsprechender Kompetenz bereitstehen und auch Prozesse sind zu definieren. Gerade die Kompetenz ist hier im doppelten Sinn zu verstehen: soziale Kompetenz des Mitarbeiters zum einen, aber die Kompetenz für das Unternehmen Aussagen treffen zu dürfen. Im Netz muss schnell reagiert werden. Gerade die Fans an die Seite zu binden und eine aktive "Community" aufzubauen, ist das Ziel und zugleich die schwierige Herausforderung für den Seitenanbieter.

FSS unterstützt Banken und Sparkassen mit dem Beratungsprodukt FSS.social aktiv bei dem Aufbau ihres Auftritts in sozialen Netzen und legt dabei den Schwerpunkt auf die dafür nötigen internen Prozesse und Organisationsstrukturen.

 

2Apr 130

Gartner-Studie zu Online-Marketing

am Dienstag, den 2. April 2013

Das Portal internetworld.de berichtet über eine Gartner-Studie, die aufzeigt, dass Social Media kein Ersatz für herkömmliche Unternehmensseiten ist. Für 45% aller an der Umfrage beteiligten Unternehmen spielt die Webseite nach wie vor eine übergeordnete Rolle, allerdings dicht gefolgt von einer Seite in den sozialen Netzwerken mit 43%.

Der gesamte Artikel findet sich hier.

Worauf die Studie nach unserer Sicht nicht eingeht, ist die Zunahme der sozialen Komponenten auf den Unternehmenswebseiten. Sowohl die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook, Google+ oder Twitter als auch der Einbau dieser Komponenten im Sinne des Aufbaus einer Kundencommunity fordern eine neue Unternehmenskultur im Umgang mit den Kunden. Somit ergibt sich bei einer Trennung zwischen Unternehmenswebseiten auf der einen Seite und sozialen Netzwerken auf der anderen Seite sicherlich (noch) eine ausgeglichene Bilanz. Hätte man aber die Nutzung von sozialen Komponenten im Unternehmensmarketing betrachtet, wäre die ermittelte Prozentzahl sicherlich deutlich höher gewesen.

15Mai 120

Google-Studie: Soziale Netzwerke sind keine Zeitverschwendung im Beruf

am Dienstag, den 15. Mai 2012

heise.de berichtet heute in einem Artikel über eine Studie von Google, die zum Inhalt hat, dass soziale Netzwerke gerade im beruflichen Umfeld keine Zeitkiller sind und die Mitarbeiter nicht unbedingt von den wichtigen Tätigkeiten abhalten.

"Für die Studie befragte das britische Marktforschungsinstituts Millward Brown 2700 Beschäftigte von Firmen quer durch alle Branche in sieben westeuropäischen Ländern, die während der Arbeitszeit beruflich Zugang zu sozialen Netzwerken im Büro haben.", so heise.de.

Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen.

23Mrz 120

Wir machen kein Social Media – da kommt ja doch nur Negatives

am Freitag, den 23. März 2012

"Social Media ist gefährlich - wenn wir keinen Facebook-Auftritt haben, können wir auch nicht mit öffentlicher Kritik überschüttet werden". Wer so denkt, ist auf dem Holzweg, wie das Bankmagazin in seiner Ausgabe 02/2012 bestätigt.

Dort wird tituliert, dass Blogger gerne über die Deutsche Bank lästern. Im November 2011 wurden knapp 7.600 Blogeinträge gezählt, von denen die meisten zwar neutral gehalten sind, die Bank aber Spitzenreiter bei den negativen Wertungen ist. Auf zwei positive Kommentare kommen drei negative. Anders sieht es bei den Sparkassen aus: bei rund 7.500 Blogeinträgen kommen auf vier positive Kommentare nur ein negativer.

Leider wird keine Angabe darüber gemacht, welche Blogs verfolgt wurden. Es lässt sich bei den Zahlen aber stark vermuten, dass es sich nicht um die von den Instituten bereitgestellten Medien handelt. Somit lassen sich zwei Kernbotschaften ableiten:

  1. Egal, ob man sich aktiv an den sozialen Netzwerken beteiligt: über ein Unternehmen wird sowieso gesprochen. Es gilt also nur noch, die Frage zu beantworten, ob man die Zügel in der Hand behalten möchte oder gar keine Zügel anlegt.
  2. Die verbreitete Meinung, dass sich ein Kunde nur im negativen Fall zu Wort meldet, ist eher ein Anachronismus. Im Zeitalter des Briefes (oder auch der E-Mail) war diese "Beschwerdementalität" sicherlich zu beobachten. Im Zeitalter von Web2.0 und den sozialen Netzwerken geizen Benutzer auch nicht mit positiven Einträgen. Schafft es ein Unternehmen nun noch, die negativen Einträge durch seine aktive Beteiligung und offenen Umgang mit den Kritiken in positive Beiträge zu verändern, wird dies einen nicht überschaubaren Mehrwert für das Unternehmen mit sich bringen.
23Mrz 120

Fachkräfte via Facebook ansprechen

am Freitag, den 23. März 2012

Die demographische Entwicklung lässt einen Begriff zum Modewort werden: "Fachkräftemangel". Dieser führt dazu, dass die Personalsuche immer schwieriger wird und die bisherigen Pfade verlassen muss.

So findet man immer weniger Printanzeigen in überregionalen Tageszeitungen und die Personaler setzen mehr auf soziale Netzwerk. In Deutschland steht hier XING an vorderster Stelle. Facebook gilt eher noch als privates Netzwerk, Stellenangebote auf Twitter zu veröffentlichen ist noch eher die Ausnahme.

Andersherum sind Unternehmen, die sich in sozialen Netzwerken präsentieren, für die Jobsuchenden attraktiver. Im einer im Oktober 2011 von Cisco veröffentlichten weltweiten Studie zeigt sich, dass viele potenzielle Arbeitnehmer ein Unternehmen meiden, in dem die Nutzung sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz verboten ist. Interessant ist, dass rund ein Drittel der Befragten angaben, dass die Nutzung sozialer Medien, die Flexibilität und die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt seien. Über die Hälfte der jungen Arbeitnehmer und Studenten gaben an, dass sie sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen können.

Dies zeigt den deutlichen Trend, dass vom Fachkräftemangel betroffene Unternehmen sich mit den sozialen Medien auseinander setzen müssen. Dabei ist nicht nur ein Facebook-Auftritt gemeint, sondern der Wandel der Unternehmenskultur bis der Einsatz sozialer Software im Unternehmen so selbstverständlich ist wie heutzutage die E-Mail.