FSS.social
29Nov 130

Hemmnisse bei der Einführung von Social Business

am Freitag, den 29. November 2013

Die Firmen sind nach wie vor sehr zurückhaltend, die in den sozialen Netzwerken bereits gut funktionierenden Mechanismen der Informationsspeicherung und -verteilung auch unternehmensintern zu nutzen (auch als Social Business bezeichnet).

Die Computerwoche verweist dazu auf eine Studie von Frank Heuer in diesem Artikel.

Das Ergebnis in Kurzform: es herrscht nach wie vor intensiver Beratungsbedarf. Den Verantwortlichen ist der Nutzen von Social Business, Social Collaboration oder ähnlichen Modeworten nach wie vor unklar. Darüber hinaus bestehen bei einem großen Teil Sicherheitsbedenken. Wie fast nicht anders zu erwarten, ist es oft die IT-Abteilung, die hier "auf der Bremse" steht. Schließlich berührt doch eine erfolgreiche Einführung einer Social Software sehr massiv das bisherige Arbeitsmodell der Kollegen. Anstatt hier eine Chance zu sehen, wird sicherlich häufig eher blockiert.

15Jul 130

Social Media: Kleine Kinder halten sich die Augen zu – und was machen Sie?

am Montag, den 15. Juli 2013

"Kleine Kinder halten sich die Augen zu, in der vollen Überzeugung, dann nicht mehr gesehen zu werden." - so habe ich neulich in einem Blogbeitrag über Social Media gelesen - und dieses Beispiel wurde genutzt um darzustellen, dass auch viele Unternehmen sich so im Netz verhalten.

Unsere Standardvorgehensweise für die Begleitung von Unternehmen zum "Social Business" startet meist genau an dieser Stelle. Heutige Unternehmen stehen nicht mehr vor der Wahl, ob sie sich im Netz und vor allem in den sozialen Netzwerken beteiligen wollen.

Man kann sich durchaus noch die Frage stellen, ob ein aktiver Auftritt in den sozialen Netzwerken ("Social Media") oder gar ein unternehmensinternes soziales Netzwerk ("Social Business") bereits jetzt der richtige Schritt für das Unternehmen ist. Ein vollständiges Umgehen der sozialen Netzwerke verbietet sich aber schon seit langem für ein Unternehmen - es gleich dem Kleinkind im oben dargestellten Beispiel.

Die Kunden und auch die eigenen Mitarbeiter tummeln sich dort sowieso schon. Diskussionen, Lob und auch Kritik erfolgt sowieso. Die Meinung nicht Teil eines Shitstorms werden zu können, weil man sich dem Medium verschließt, ist ein gewaltiger Fehlglaube vieler Unternehmenslenker. Sicherlich stehen kleine Unternehmen mit einer geringeren Marktdurchdringung nicht so stark an der Front wie ein (Multi)nationaler Konzern. Aber schon eine regional geführte Diskussion in einem Fachportal kann gewaltigen Schaden - aber auch Nutzen mit sich bringen.

 

Über keinen Kanal kann ein Unternehmen so leicht Informationen bekommen, was die Kunden wirklich von ihm denken (übrigens auch die Mitarbeiter). Was stört Kunden wirklich und was erwarten sie vom Unternehmen. Was gefällt Kunden und welche Stärken sollte das Unternehmen weiter ausbauen? Solch ein Dialog mit dem Kunden kann für das Unternehmen von immensem Nutzen sein.

Wenn man dann wirklich auf Kritik stößt, so ist dies doch eher positiv zu sehen. Zumindest weiß das Unternehmen dann schon einmal von Unzufriedenheiten und kann reagieren. Meist ist es die fehlende oder arrogant falsche Reaktion, die den Unmut der Netzgemeinde erst aufkommen lässt.

Jedes Unternehmen muss hier eine Strategie entwickeln (und griffbereit im der Schublade haben), wie man mit der Kritik umgeht - da gibt es kein Patentrezept, welches man sich mal "herunterladen" kann. Aber viele Unternehmen sind schon aus einem Shitstorm gestärkt herausgegangen.

Fazit: Kind, nicht die Augen verschließen, die anderen sehen Dich trotzdem. Einfach in die Diskussion einsteigen und auch mal zu einem Fehler stehen.

15Nov 120

2/3 sind sich nicht sicher, ob sie die Vorteile von Social Business verstanden haben!

am Donnerstag, den 15. November 2012

Eine Umfrage von IBM ergab, dass 2/3 der Befragten sich nicht vollkommen über die Auswirkungen von sozialen Technologien bewusst sind.

Ein Social Business Netzwerk an sich eröffnet neue Möglichkeiten der Kommunikation. Beispiele dafür sind Online Communities und Meetings, Blogs, Wikis, Profile und noch viel mehr. Dadurch können sich die persönlichen Netzwerke der Kollegen über den gewohnten Mitarbeiterkreis hinaus erweitern. Informationen werden transparenter und übergreifender verfügbar, so dass das Unternehmenswissen allen Mitarbeitern zur Verfügung steht. Das Ergebnis daraus ist, dass Mitarbeiter effizienter ihre Arbeit leisten und die Kommunikation untereinander verbessert wird. Ihr Unternehmen wieder auf neue Gegebenheiten oder Anforderungen schneller, engagierter und kreativer reagieren können.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen Social Software Tools in die bestehenden Unternehmensprozesse implementiert werden.

Informieren auch Sie sich über Social Media und Social Business.

24Sep 120

IBM Connections Mail ist ab sofort verfügbar

am Montag, den 24. September 2012

Das offizielle Mail-Plug-In für Connections steht seit dem 20. September im IBM Collaboration Solutions Catalog zum Download zur Verfügung. Sie können das neue Plug-In mit Lotus Notes/Domino von IBM oder Microsofts Outlook/Exchange verbinden und Ihre Mail- und Kalenderfunktionalität in Connections nutzen.

IBM Connections Mail Funktionalitäten:

  • Implementierung von E-Mail- und Kalenderfunktionalität in IBM Connections um Plattformwechsel zwischen Messaging und Social Software zu vermindern
  • Einfaches Teilen von Mailanhängen über den Connections File Service
  • Versenden Sie E-Mails an Ihre IBM Connections, Lotus Notes oder Microsoft Outlook Kontakte

IBM Connections Mail ermöglicht Ihnen sich mehr auf Ihr soziales Netzwerk zu konzentrieren und bietet Ihnen ab sofort die Funktionalität von E-Mails und Kalender aus Lotus Notes oder Microsoft Exchange.

Download des Mail-Plug-Ins

19Sep 120

Neues IBM Desktop Plug-In für Connections ist verfügbar

am Mittwoch, den 19. September 2012

IBM hat heute ein neues Desktop Plug-In für Connections zum Download zur Verfügung gestellt. Das Plug-In ist kostenlos und wird offiziell von IBM unterstützt. Mit nur einer Installation ist es möglich Connections mit Microsoft Outlook, Word, PowerPoint, Excel und dem Explorer zu verbinden.

Die neuen Features im Überblick:

  • Direkter Upload von Dateien zu Connections aus dem Explorer oder dem Desktop
  • Teilen von hochgeladenen Dateien mit Kollegen, Communities oder Ordnern in Connections
  • Lokales Bearbeiten von Dateien und anschließendes Veröffentlichen in Connections
  • Kontaktdetails von Person erhalten und mit diesen interagieren
  • Merken, Folgen oder Liken von Connections Dateien und Ordnern
  • Comments zu Dateien ansehen und beantworten
  • Sperren von Dateien, wenn Sie gerade an diesen arbeiten und Konflikte vorbeugen möchten
  • Anzeigen und Wiederherstellen von Dateien aus dem Connections Trash
  • Teilen Sie Ordner mit Communities in Connections

Es ist nun also möglich viele soziale Features von Connections direkt über den Windows Explorer zu nutzen, beispielsweise Liken oder Kommentieren von Dateien.

Das Plug-In kann vom IBM App Catalog heruntergeladen werden.

Download des Plug-Ins

Quelle: 19.09.2012 – “New IBM Connections Desktop Plug-In Now Available” vom 19.09.2012

13Jun 120

Social Enterprise 2.0

am Mittwoch, den 13. Juni 2012

"Perspektive Mittelstand" hat einen interessanten Artikel von Dirk Hellmuth zum Thema "Social Enterprise 2.0 - die Unternehmensorganisation der Zukunft" veröffentlicht.

Dort ist sehr schön zusammengefasst, vor welchen Herausforderungen sich die Unternehmen befinden, wenn sie ihre Wettbewerbsfähigkeit (und ihre Mitarbeiter und deren Fachkenntnis) behalten wollen und neue Mitarbeiter für sich gewinnen wollen.

Auch klar herausgearbeitet ist der Punkt, dass die IT nur ein Mittel ist, den Unternehmenswandel zu einem Social Enterprise zu unterstützen - und nicht umgekehrt.

5Jun 120

Sociales Arbeiten – „Pecha Kucha“-Vortrag

am Dienstag, den 5. Juni 2012

Vor kurzem hat FSS als Aussteller und Vortragender am ORGA/ITforBanks-Kongress in Berlin teilgenommen. Neben den sehr interessanten Gesprächen an unserem Stand, haben wir einen sogenannten "Pecha Kucha"-Vortrag zum Thema "Sociales Arbeiten - Die Arbeitsweise der Zukunft" gehalten.

Ein "Pecha Kucha"-Vortrag hat ein paar Vorgaben, die zwingend einzuhalten sind:

  • Es dürfen nur 20 Folien verwendet werden,
  • pro Folie hat der Vortragende genau 20 Sekunden und
  • es dürfen nur Bilder als Inhalt verwendet werden.

Diesen Vortrag haben wir etwas aufbereitet, um Ihnen diesen in unserem Blog präsentieren zu können.

 

30Mrz 120

Schule setzt Wiki-Technologie zum Lernen ein

am Freitag, den 30. März 2012

Soziale Medien haben sich weit verbreitet und sind kaum noch wegzudenken. Besonders bei Kindern und Teenagern sind die Web 2.0-Technologien sehr beliebt (Web 2.0 bedeutet, dass der Anwender einer Webseite aktiv an dieser teilnehmen kann).

Das Archenhold-Gymnasium aus Berlin-Köpenick hat das Potenzial der Web 2.0-Technologien erkannt und die Wiki-Technologie zum Einsatz gebracht. Dies ist natürlich nur dadurch möglich, dass die Schüler alle über ein eigenes Netbook verfügen und diesen in der Schule nutzen können.

Das Wiki sieht aus, wie wir es von Wikipedia kennen. Natürlich steht dieses Wiki nicht öffentlich zugänglich im Internet, sondern kann nur durch die Klassenmitglieder und entsprechenden Lehrer aufgerufen werden. In dem Wiki an sich werden Inhalte zum Unterricht erfasst und durch die gemeinsame Pflege vervollständigt. Es wird bereits in der Schule die kollektive Intelligenz der Schüler genutzt. Gemeinsam werden Inhalte erarbeitet und dienen anschließend als Vorlage für Klassenarbeiten.

Darüber hinaus hat ein jeder Schüler eine persönliche Nutzerseite, auf der er sich vorstellen kann. Zudem werden die Hausaufgaben der einzelnen Schüler auf der persönlichen Seite eingestellt, wo der / die Lehrer(in) diese Kontrollieren kann.

"Das Schöne ist, dass die Schüler mit so viel Begeisterung dabei sind. Sobald ich ein Vortrags-Thema ins Intranet stelle, sehe ich schon, dass am Abend erste Themensammlungen dazu entstehen, noch bevor ich die Aufgaben verteilt habe", sagt die Informatik- und Physiklehrerin Susanne Kneiske.

Quelle: Welt Online

Ich persönlich hatte das Privileg an einer der ersten Laptop-Klassen Deutschlands (2004-2006) teilzunehmen. Zu der Zeit waren die Internettechnologien noch nicht so weit verbreitet, dass diese zum Einsatz in ähnlichen Rahmen erwägt worden sind. So lagen unsere Laptops die meiste Zeit ungenutzt vor uns auf den Tischen (außer in Fächern, die wir normalerweise im PC-Raum der Schule verbracht hätten) oder trugen zur Ablenkung vom Unterricht bei.

Das Projekt selber ist nicht gescheitert, denn seit der Einführung der Laptops in unserer Klasse, wurden die Nachfolgenden Klassen ebenfalls mit Laptops ausgestattet. Doch fehlte es zu unserem Zeitpunkt noch an entsprechenden Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.

Fazit: Jugendliche wachsen mittlerweile mit PCs, Laptops, Smartphones und dem Internet auf. Für die jungen Generationen wird das zusammen Arbeiten im Internet immer alltäglicher und zu einer Selbstverständlichkeit.

Wie das Pilotprojekt zeigt, ist der Einsatz der "neuen" Technologien auch in Schulen umsetzbar. Unternehmen werden auch in diesem Bereich (Art der Zusammenarbeit) früher oder später in einen Änderungszwang geraten. Die Möglichkeiten für Unternehmen sind mit "Social Business" bereits heute gegeben.

 

23Mrz 120

Fachkräfte via Facebook ansprechen

am Freitag, den 23. März 2012

Die demographische Entwicklung lässt einen Begriff zum Modewort werden: "Fachkräftemangel". Dieser führt dazu, dass die Personalsuche immer schwieriger wird und die bisherigen Pfade verlassen muss.

So findet man immer weniger Printanzeigen in überregionalen Tageszeitungen und die Personaler setzen mehr auf soziale Netzwerk. In Deutschland steht hier XING an vorderster Stelle. Facebook gilt eher noch als privates Netzwerk, Stellenangebote auf Twitter zu veröffentlichen ist noch eher die Ausnahme.

Andersherum sind Unternehmen, die sich in sozialen Netzwerken präsentieren, für die Jobsuchenden attraktiver. Im einer im Oktober 2011 von Cisco veröffentlichten weltweiten Studie zeigt sich, dass viele potenzielle Arbeitnehmer ein Unternehmen meiden, in dem die Nutzung sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz verboten ist. Interessant ist, dass rund ein Drittel der Befragten angaben, dass die Nutzung sozialer Medien, die Flexibilität und die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt seien. Über die Hälfte der jungen Arbeitnehmer und Studenten gaben an, dass sie sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen können.

Dies zeigt den deutlichen Trend, dass vom Fachkräftemangel betroffene Unternehmen sich mit den sozialen Medien auseinander setzen müssen. Dabei ist nicht nur ein Facebook-Auftritt gemeint, sondern der Wandel der Unternehmenskultur bis der Einsatz sozialer Software im Unternehmen so selbstverständlich ist wie heutzutage die E-Mail.

19Jan 120

IBM Lotusphere 2012: Social, Mobile und Analytics wachsen zusammen

am Donnerstag, den 19. Januar 2012

Pressemitteilung der IBM Deutschland GmbH
Quelle: http://www.pressebox.de/pressemeldungen/ibm-deutschland-gmbh-stuttgart/boxid/476111

"Business Made Social" - unter diesem Motto startete gestern die Lotusphere Konferenz 2012 in Orlando, USA, die jährliche IBM Social Business Konferenz

(PresseBox) Stuttgart, 17.01.2012, .

- Vom 15.-19. Januar präsentieren Experten der weltweit größten Collaboration-Community in Keynotes, Showcases und über 300 Einzelsessions Trends, Tipps und Werkzeuge zu Social Media, Mobilität und Cloud Lösungen

- Die Transformation von Unternehmen in ein Social Business ist dabei ein zentrales Thema

- Die parallel laufende IBM Connect 2012 widmet sich an zwei Tagen ganz diesem Fokus und diskutiert, wie man in einem Social Business echte Unternehmenswerte schafft

IBM erhöht den Social Business IQ

Dank neuer Software und Services von IBM können Unternehmen ab sofort ihre Social Business-Initiativen mit Analyse-Technologien anreichern. Damit lassen sich die enormen Datenmassen auswerten und nutzbar machen, die heute permanent durch Nutzer, Geräte und Sensoren rund um ein Unternehmen und seine Produkte entstehen.

Mit den Erkenntnissen aus den Social-Analysen können Unternehmen beispielsweise ad hoc Marketing-Initiativen auf eine bestimmte Kundenstimmung hin anpassen. Auch können sie auf Basis bestimmter Muster Aussagen zu wahrscheinlichen Ereignissen treffen. Dadurch lassen sich zum Beispiel Krisen vermeiden oder die Erfolgsaussichten von Werbemaßnahmen prüfen. Zudem können die Nutzer per Maus-Klick Experten-Netzwerke ins Leben rufen, um schlagkräftig auf die Erkenntnisse aus den Social-Analysen zu reagieren.

Laut Forrester Research werden die Marktchancen für soziale Unternehmens-Anwendungen bis 2016 um 61 Prozent zunehmen und damit ein Volumen von 6,4 Milliarden US-Dollar erreichen.**

Collaboration im laufenden Betrieb - die nächste IBM Connections Version

IBM kündigt die neue Beta-Version von IBM Connections an: Ausgestattet mit den neuen Analyse-Funktionen wird die neue Version der Networking-Plattfom das bislang wohl umfassendste Social-Paket auf dem Markt werden. Neben Wikis, Blogs und Activities wird das neue Connections auch Büro-Programme wie E-Mail und Kalender sowie über eine Social-Schnittstelle Anwendungen von Dritt-Parteien integrieren.

Die Connections Landing-Page führt über eine Social-Schnittstelle Inhalte aus Dritt-Partei-Anwendungen gemeinsam mit dem eigenen Unternehmens-Content einschließlich E-Mail und Termine an einem Ort zusammen. Der integrierte News-Feed - der sogenannte "Activity-Stream" - wird Mitarbeitern interner und externer Abteilungen erlauben, strukturierte und unstrukturierte Inhalte zu erkunden und schnell zu bearbeiten, wie Twitter-Feeds, Facebook-Posts, Wetterdaten, Videos, Log-Files, SAP-Anwendungen, elektronisch gezeichnete Dokumente und vieles mehr.

Zum Beispiel kann ein Mitarbeiter mit IBM Connections so unterschiedliche Aufgaben erledigen, wie ein Dokument mit Kollegen teilen, eine Transaktion im SAP-System freigeben, auf eine Benachrichtigung im Rahmen eines Geschäftsprozesses reagieren, etwa ein Versicherungsanspruch, und Status-Updates oder Dateien in seinem Netzwerk austauschen. Dank des hohen Integrationsgrads und des einheitlichen Zugriffs können sich Nutzer Einsichten per Knopfdruck auf den Bildschirm holen und Daten von überall aus, ob unterwegs oder im Büro, mit anderen teilen.

Zur Unterstützung der Integration der Geschäftsprozesse mit den Social Business-Aktivitäten kündigt IBM zudem die neue IBM Connections Enterprise Content Edition an. Diese integrierte Social-Content-Management-Lösung verbindet Social-Networks mit dem Enterprise-Content-Management und Kontrollfunktionen für stark regulierte Branchen. Die Software unterstützt Unternehmen beim Lifecycle-Management von Office-Dokumenten sowie Web- und Social-Content und fördert den Wissensaustausch und die Erstellung hochwertiger Inhalte.

Sichere Zusammenarbeit in der Cloud

Laut Forrester Research wird der Markt für Cloud Computing von 41 Milliarden US-Dollar 2010 auf 241 Milliarden US-Dollar 2020 wachsen. Um diese Marktchance zu nutzen, kündigt IBM die SmartCloud für das Social Business an: IBM SmartCloud vereint die LotusLive-Services mit dem stetig wachsenden Portfolio an IBM Business-Lösungen zu Themen wie Handel und intelligente Analysen oder Industrielösungen wie Smarter Cities.

Die IBM SmartCloud gewährt dem Nutzer Sofort-Zugriff auf soziale Netzwerke, Daten-Austausch, Online-Konferenzen, E-Mail, Kalender und Instant-Messaging. Das macht die interne und externe Zusammenarbeit einfacher und effizienter. Gleichzeitig profitieren die Unternehmen von der Flexibilität des Cloud-Bereitstellungsmodells.

Eine neue Funktion der IBM SmartCloud ist die cloud-basierte IBM Office Productivity Suite IBM Docs. Bislang befindet sich IBM Docs noch in der Beta-Version, kommt aber 2012 auf den Markt. IBM Docs erlaubt es Unternehmen und ihren Partnern innerhalb und außerhalb der Firewall, simultan Texte, Tabellen und Präsentationen zu bearbeiten. Die Autoren können die Dokumente in SmartCloud Engage speichern, diese in Echtzeit über den Browser gemeinsam editieren oder einzelne Abschnitte davon für die ungestörte Bearbeitung unterschiedlichen Nutzern zuweisen. Verschiedene Autoren können ein Dokument auf diese Weise leichter und in echter Teamarbeit erstellen, ohne das übliche Versionschaos.

Der größte IT-Dienstleister für Banken in Deutschland, die GAD, evaluiert den Cloud-Service derzeit im Rahmen des Banken 21-Projekts, an dem rund 450 Banken beteiligt sind.

Banking im Browser

Ebenfalls auf der Lotusphere vorgestellt wird das GAD-Zukunftsprogramm "wave", das Bankmitarbeitern und Kunden von Genossenschaftsbanken ein umfassendes Spektrum moderner Dienstleistungen ermöglicht. Die nächste Generation der Gesamtbanklösung der GAD, bank21 im Web, ist ein Ergebnis dieser Partnerschaft und wird seit Herbst 2011 an die Banken ausgeliefert.

Präsentiert wird das Konzept von Jörg Dreinhöfer, Vorstandsmitglied der GAD: "bank21 im Web ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit - innerhalb der Bank, zwischen Bank und Kunde und zwischen der GAD und den Banken. Durch neue Collaboration-Tools ergeben sich ganz neue Service-Modelle und Möglichkeiten für die Interaktion. Wir werden künftig zum Beispiel ein Service-Portal für Banken anbieten, wo Nutzer nicht nur Produkte bestellen, sondern auch Bewertungen abgeben können - ähnlich wie bei Amazon. Auch bei der Dokumentenbearbeitung ergeben sich durch Collaboration-Tools wie zum Beispiel IBM Docs ganz neue Optionen. Die GAD untersucht den Einsatz von IBM Docs in einer privaten Cloud, um browser-basierte Dokumentenerstellung und Change Management-Prozesse zu ermöglichen. Damit können circa 450 Banken ihre Kosten weiter reduzieren und durch die bank21-Lösung schneller auf Kundenanfragen reagieren. So können zum Beispiel innerhalb einer Bank Office-Dokumente über das Web von verschiedenen Personen bearbeitet werden. IBM ist im Bereich Browsertechnologie und Collaboration eines der innovativsten Unternehmen. Deshalb ist sie für uns bei diesen Themen der primäre Ansprechpartner."

Kevin Cavanaugh, Vice President, Business and Technical Strategy, IBM Collaboration Services, erläutert: "Die GAD ist für uns ein wichtiger Innovationspartner, mit dem wir seit vielen Jahren Lösungen für die Bankbranche immer wieder mit wesentlichen Fortschritten verknüpfen konnten. Die jetzige Projektzusammenarbeit weist in die Richtung Zukunft, die auf Seiten der IT-Infrastruktur von Cloud- und web-basierten Services, mobilen Endgeräten und offenen Standards geprägt sein wird. Im Ergebnis werden Mitarbeiter in den Banken unabhängig von Zeit, Ort und Unternehmensgrenzen in der genossenschaftlichen FinanzGruppe zusammenarbeiten. Dies ist ein wesentlicher Schritt in Richting Social Business."

Embedded-Erlebnis auf dem Mobilgerät

Darüber hinaus kündigt IBM die Beta-Version der Social Edition von IBM Lotus Notes und Domino an. Diese auf offenen Standards entwickelte Messaging- und Collaboration-Plattform ermöglicht es dem Nutzer, sämtliche Workflow-Prozesse innerhalb seiner E-Mail-Inbox zu bearbeiten. Um eine E-Mail über den Browser oder den Desktop aufzurufen oder ein Video oder eine Datei weiterzuleiten, muss der Nutzer damit auf keine Dritt-Anbieter-Seite mehr wechseln.

IBM beabsichtigt in einer Beta-Version von IBM Lotus Notes Traveler für Microsoft Windows Phone E-Mail-, Kalender- und Kontakt-Funktionen auf Nokia und HTC-Geräten einzuführen (erste Jahreshälfte 2012). Außerdem bringt IBM eine kostengünstige Cloud-Lösung für BlackBerry-Nutzer auf den Markt.
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**Source: Forrester Research Inc., "Sizing The Cloud, Understanding And Quantifying The Future Of Cloud Computing, by Stefan Ried, Ph.D., Holger Kisker, Ph.D., April 21, 2011