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27Jul 110

Lotus Notes 8.5.x Full-Client beschleunigen

am Mittwoch, den 27. Juli 2011

Lotus Notes 8.5.x in der Full-Client-Ausführung ist ja bekanntlich nicht gerade der schnellste Client. Aus diesem Grund wollen wir hier ein paar Möglichkeiten aufführen, die den Client etwas beschleunigen:

1. Folgende drei Befehle in der notes.ini unterbringen (Diese Befehle sind für die Verwendung von externen Browsern zur Darstellung von HTML Mails zuständig)

browserrenderdisable=1


browserrenderfilter=1

browserrenderprintnotes=1
2. Lotus Notes vom Antivirusscan ausschließen. Sollte mit Vorsicht durchgeführt werden, denn die Lotus Notes Verzeichnisse bleiben ungeschützt!

3. Bei moderneren Geräten, die mehr als 2GB RAM haben, kann der Schwellenwert der JVM (Java Virtual Machine) hochgedreht werden. Dazu bitte die Datei jvm.properties bearbeiten. Die Datei kann im Notes-Verzeichnis unter "notesframeworkrcpdeploy" gefunden werden.

Den Eintrag: vmarg.Xmx=-Xmx256m zu vmarg.Xmx=-Xmx768m abändern

Der JVM für Lotus Notes werden dadurch 768MB RAM zugeschrieben anstatt nur 256MB RAM. Aber Vorsicht! noch höhere Werte verlangsamen den Laptop wiederum.

4. Seinen Laptop / PC regelmäßig zu defragmentieren hilft auch immer das Gesamtsystem etwas zu beschleunigen.

21Jul 110

Lotus Symphony 3.0 Fix Pack 3 nun verfügbar

am Donnerstag, den 21. Juli 2011

Seit kurzem ist das Update für Lotus Symphony 3 verfügbar. In den Release Notes steht, dass einige Sicherheitslücken, Fehler mit geringen und hohem Risiko gelöst worden sind.

IBM Lotus Symphony 3 Fix Pack 3 contains fixes for a few critical security vulnerability issues and other low risk, high impact fixes.
Um das FP3 zu installieren muss vorher nicht das FP1 oder FP2 installiert sein, denn das FP3 beinhaltet die Änderungen der beiden vorhergegangenden Fix Packs.

Auf der folgenden Seite können die Release Notes aufgerufen werden. Dort wird die Installation beschrieben und eine Liste alle gelösten Bugs aufgeführt. -> Symphony 3.0 Fix Pack 3

22Feb 110

„Wir wechseln von Lotus Notes Domino zu Sharepoint“…

am Dienstag, den 22. Februar 2011

Mit schöner Regelmäßigkeit hört man von Firmen, die von ihrer bestehenden Lotus Notes Domino Infrastruktur auf Microsoft wechseln (wollen).

Betrachtet man dabei nur das Mailing, so kann man geteilter Meinung über die Vorteile eines solchen Wechsels sein - eine genaue Betrachtung der Funktionalität oder auch der Optik kann eigentlich nicht das Argument dafür sein. Auch das Argument der Kostenvorteile bei einem Wechsel zu Microsoft folgt wahrscheinlich im Business Case immer dem Wunsch desjenigen, der die Berechnung erstellt.

Wie sieht aber die Betrachtung aus, wenn das Unternehmen im Laufe der Jahre verschiedene kleinere und/oder größere Workflowanwendungen unter Lotus Notes erstellt hat? Notes lebte davon, dass "man schnell einmal" eine Anwendung "zusammen klicken" konnte, die mit den Grundfunktionalität gleich von mehreren Mitarbeitern genutzt werden konnte. Damit hat sie sich deutlich von einem "schnell zusammen geklickten" Excel unterschieden und wurde oft schnell Bestandteil des täglichen Arbeitsprozesses.

Genau diese Anwendungen sind oft das Problem bei einer Migration auf Sharepoint.

Interessant dargestellt ist dies in einem Artikel auf silicon.de, der sich mit der Migration von Daimler von Lotus Notes Domino auf Sharepoint beschäftigt. Dr. Michael Gorriz, CIO bei Daimler, äußert sich dazu in einem Interview zur Strategie bei Daimler. Kurz zusammengefasst: Windows 7 einführen, alle Maildatenbanken der User auf Outlook migrieren, Notes-Client bleibt auf den Arbeitsplätzen für die Altanwendungen, neue Anwendungen werden unter Sharepoint entwickelt. Interessant die Aussage, dass es sich nach Aussagen von Gorriz um einen "neutralen Case" bei der Betrachtung der Kosten über die nächsten Jahre handelt.

Sicherlich fehlt mir der Einblick in die IT-Strategie von Daimler. Trotzdem würde mich sehr der folgende Case interessieren: Lotus Notes Domino als komplettes System behalten, die bestehenden Anwendungen mit X-Pages als webfähige Anwendungen modernisieren und zusätzlich gewünschte Funktionen nicht durch Sharepoint, sondern durch Connections und/oder Quickr mit den zu Lotus Notes passenden Konnektoren einsetzen. Mit Windows 7 hätte dies genau so geklappt.

Interessanterweise hat der Artikel auch die Überschrift "Desktop Optimierung". Jeder möge sich selbst ein Bild machen, ob dies tatsächlich gelungen ist.

Hier der Artikel auf silicon.de: Desktop Optimierung.

18Jan 110

Lotus Client privat verwenden?

am Dienstag, den 18. Januar 2011

Es scheint einige Lotus Notes Anwender zu geben, die den Client auch gerne zuhause nutzen würden. Es stellt sich somit die Frage, ob der Notes Client auch zuhause installiert werden darf.

Ist der Benutzer über seine Unternehmen korrekt lizenziert, so darf dieser den Client auch zuhause privat nutzen. Das trifft auf die Nutzung von privaten Mailfiles sowie der Unternehmens Inbox zu (in diesem Fall sollte das aber vorher mit der IT-Abteilung geklärt sein).

Quelle: Private Verwendung des Notes Clients

21Nov 100

How To: Lotus Notes auf Ubuntu installieren

am Sonntag, den 21. November 2010

In diesem Artikel wollen wir Ihnen eine Installationsanleitung bereitstellen, die Ihnen Schritt für Schritt erklärt, wie Sie Lotus Notes auf Ubuntu installieren können.
Die Installation wurde auf Ubuntu 10.10 durchgeführt und bei Lotus Notes handelt es sich um die Version 8.5.2 auf Deutsch, die aus dem IBM Partnerbereich heruntergeladen wurde.

Vorbereitung für die Installation von Lotus Notes auf Ubuntu
Bevor Lotus Notes installiert werden kann müssen einige Vorbereitungen getroffen werden.

  • Stellen Sie sicher, dass die Pakete libgnomeprint2.2-0 und libgnomeprintui2.2-0 installiert sind.
    • Öffnen sie hierzu die Synaptic-Paketeverwaltung und installieren Sie diese Paket wenn nötig
  • Lotus Notes nutzt zwei Schriftarten, die nicht vorinstalliert sind. Diese müssen nachträglich geladen werden.
    • Führen Sie in der Konsole diese beiden Befehle aus:
      • sudo apt-get install ttf-xfree86-nonfree
      • sudo apt-get install t1-xfree86-nonfree

Lotus Notes Installation

  • Entpacken Sie das heruntergeladene Lotus Notes Paket.
  • Öffnen Sie die Konsole und gehen in den entpackten Ordner.
  • Nun führen Sie folgende Befehle aus (alle müssen Fehlerfrei abgeschlossen werden). Sollten Fehler auftreten, so installieren Sie die benötigten Pakete via der Synaptic-Paketeverwaltung
    • sudo dpkg -i ibm-lotus-notes-8.5.2.i586.deb
    • sudo dpkg -i ibm-lotus-activities-8.5.2.i586.deb
    • sudo dpkg -i ibm-lotus-cae-8.5.2.i586.deb
    • sudo dpkg -i ibm-lotus-sametime-8.5.2.i586.deb
    • sudo dpkg -i ibm-lotus-symphony-8.5.2.i586.deb
  • Sie können Lotus Notes nun Starten (Anwendung --> Büro --> Lotus Notes 8.5)
  • es wird sich ein Konsolenfenster öffnen, in dem Sie die Lizenzvereinbarung annehmen müssen. Dazu drücken sie “1” und dann “Enter”


Quellen: Anleitung und IBM Script

18Mai 100

Google Calendar Connector für Lotus Notes

am Dienstag, den 18. Mai 2010

Google hat eine eigene Notes-Datenbank veröffentlicht, die unter dem Namen "Google Calendar Connector for Lotus Notes (GCCLN)" zu finden und herunterzuladen ist (Link).

Die Software wird bereitgestellt, um eine Koexistenz zwischen dem Notes Kalender und den Google Apps Kalender herzustellen - so die Darstellung. Unterm Strich will man aber sicherlich die Migration von Lotus Notes nach Google vereinfachen.

Man kann in Google einen Mitarbeiter zu einem Meeting einladen und die Google App greift über einen Webservice auf den Domino-Server zu. Ein Agent holt sich die Daten aus dem Google Kalender regelmäßig und schreibt die Daten ins Notes-System. Free/Busy-Lookup wird in beide Richtungen gewährleistet.

Systemvoraussetzungen:

  • Google Apps Premier Edition oder Education Edition
  • IBM Lotus Domino Server Release 6.5 oder höher
  • Läuft auf Microsoft Windows 2000 Server oder höher
  • Einen Notes Client mit Domino Administrator
  • Editoren-Zugriff mit Löschberechtigung für alle Mail-Dateien
  • Microsoft Core XML Services 6.0


Verfügbar in folgenden Ländern:
Australia, Austria, Belgium, Bulgaria, Canada, Cyprus, Czech Republic, Denmark, Estonia, Finland, France, Germany, Greece, Hungary, Iceland, Ireland, Italy, Japan, Latvia, Lithuania, Luxembourg, Malta, Netherlands, New Zealand, Norway, Poland, Portugal, Romania, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, Switzerland, Turkey, United Kingdom

Für die zweite Juniwoche wurden die restlichen Sprachen angekündigt.

22Dez 090

Domino Server 8.5.1 kann nicht als Dienst gestartet werden

am Dienstag, den 22. Dezember 2009

Das Problem: Nachdem wir einen neuen Domino Server 8.5.1 (64-Bit Version unter Windows 2008 Server) installiert und eingerichtet hatten stellten wir fest, daß wir diesen partout nicht als Dienst laufen lassen konnten. Die Lösung für das Problem fanden wir hier: wildunknown

8Dez 090

20 Jahre Lotus Notes

am Dienstag, den 8. Dezember 2009

Am 07.12.1989 begann Lotus mit der Auslieferung von Notes - damals noch für DOS 3.1 und OS/2 - genau 5 Jahre, nachdem Iris gegründet wurde. Die Firma von Ray Ozzie, dem Vater von Lotus Notes, hatte in diesen 5 Jahren die Groupware mit einem kleinen Team entwickelt. Bereits in der ersten Version bot das Tool Verschlüsselung und Signierung, ein zentrales Directory, eine E-Mail-Anwendung, Doc-Links und eine Zugriffskontrolle an.

Die ganze Geschichte von Notes finden Sie in unserem Artikel vom 18.03.2009. Auch heise.de hat eine schöne Zusammenfassung zum Geburtstag der Auslieferung veröffentlicht.

5Nov 090

Lotus Notes jetzt unter Eclipse verfügbar

am Donnerstag, den 5. November 2009

Der Lotus Notes Client ist jetzt für die Einbindung unter Ecplise verfügbar. Damit wird es möglich, den Client selbst via Eclipse zu erweitern. Man darf gespannt sein...

Mehr darüber....

14Aug 090

Abkündigung des Supports für Notes, Domino und Enterprise Integrator 7.0.x

am Freitag, den 14. August 2009

IBM hat das Marketing und den Support für die Version 7.0.0 bis 7.0.4 von IBM Lotus Notes, Domino und dem Enterprise Integrator abgekündigt.
Der letzte Support endet am 30.04.2011.

Genauere Informationen in diesem PDF-Dokument von IBM.