FSS.social
2Apr 130

Gartner-Studie zu Online-Marketing

am Dienstag, den 2. April 2013

Das Portal internetworld.de berichtet über eine Gartner-Studie, die aufzeigt, dass Social Media kein Ersatz für herkömmliche Unternehmensseiten ist. Für 45% aller an der Umfrage beteiligten Unternehmen spielt die Webseite nach wie vor eine übergeordnete Rolle, allerdings dicht gefolgt von einer Seite in den sozialen Netzwerken mit 43%.

Der gesamte Artikel findet sich hier.

Worauf die Studie nach unserer Sicht nicht eingeht, ist die Zunahme der sozialen Komponenten auf den Unternehmenswebseiten. Sowohl die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook, Google+ oder Twitter als auch der Einbau dieser Komponenten im Sinne des Aufbaus einer Kundencommunity fordern eine neue Unternehmenskultur im Umgang mit den Kunden. Somit ergibt sich bei einer Trennung zwischen Unternehmenswebseiten auf der einen Seite und sozialen Netzwerken auf der anderen Seite sicherlich (noch) eine ausgeglichene Bilanz. Hätte man aber die Nutzung von sozialen Komponenten im Unternehmensmarketing betrachtet, wäre die ermittelte Prozentzahl sicherlich deutlich höher gewesen.

6Mrz 120

Ein Drittel der Firmen blockiert soziale Netzwerke am Arbeitsplatz

am Dienstag, den 6. März 2012

Wie das Computermagazin Chip heute berichtet, bockiert nach einer aktuellen Gartner Studie rund ein Drittel der befragten Unternehmen Social Media und verbietet ihren Mitarbeitern die Nutzung. Im Vergleich dazu waren es in 2010 noch die Hälfte aller befragten Unternehmen.

Die Blockade ist aus der Betrachtung von Unternehmen, die Social Media erfolgreich für sich einsetzen, längst kein sinnvoller Weg mehr. Diese Sichtweise wird durch die aktuelle Studie untermauert.

Die Mitarbeiter stellen immer mehr fest, dass soziale Netzwerke doch mehr als ein "Spielzeug" sein können und nutzen diese Netzwerke dann am Arbeitsplatz "heimlich" über ihre privaten Endgeräte ("bring you own device").

Gerade hier ist für die Unternehmen das Risikopotenzial.

Vielmehr sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter bei der Nutzung der sozialen Netzwerke aktiv unterstützen. Sie vermeiden damit, dass negative Effekte durch ungewollte Reaktionen der Mitarbeiter entstehen. Die Mitarbeiter - und damit auch das Unternehmen - können sich so langsam an das Thema Social Media herantasten. Denn eines ist schon längst klar: es ist nicht mehr die Frage, ob sich ein Unternehmen im Social Media positionieren muss, sondern nur wann es das tut.

6Feb 120

IBM, Microsoft und Jive im Vergleich

am Montag, den 6. Februar 2012

Gartner hat sein "Gartner Magic Quadrant for Social Software in the Workplace" aktualisiert. War in 2008 noch ein weites Feld von Wettbewerbern vorhanden, so hat sich das Spitzenfeld auf drei Unternehmen reduziert: IBM, Jive und Microsoft.

Für IBM hat das Social Business Thema als wichtigen Teil seiner Unternehmensstrategie verinnerlicht. Gegen IBM spricht die Komplexität und der Aufwand bei der Einführung.

Jive hat innovativen Funktionen und Vorteile bei der Vernetzung von Unternehmen untereinander. Als der kleinste Mitbewerber ist das Unternehmen durch Partnerschaften gut positioniert. Als Nachteil wird die fehlende Größe und die mangelnde Internationalisierung angesehen.

Microsoft punktet mit Office-Integration, Funktionsvielfalt und die vorhandene Nachfrage bei den Kunden. Die aber notwendigen Anpassungen, Schwächen im Benutzer-Interface und ein gegenüber den anderen Produkten eingeschränkter Funktionsumfang in Office 365 sind hier als Negativ zu verbuchen.

 

12Jan 120

5 Gartner-Thesen zu Social Software

am Donnerstag, den 12. Januar 2012

Das US-Marktforschungsinstitut Gartner hat in der Marktprognose "Predicts 2010: Social Software ist an Enterprise Reality" die folgenden fünf Trendprognosen aufgestellt (Quelle: CIO):

  1. Social Services ersetzen die E-Mail als primäres Kommunikationsmittel
  2. Eine Verbesserung der Kommunikation mit Microblogging und Activity-Streams wird Einzug halten
  3. 70 Prozent der Social-Media-Projekte scheitern, weil sie falsch angegangen werden
  4. Die Integration von verschiedenen Diensten auf dem Smartphone wird voranschreiten
  5. Kaum Social-Media-Analytik: bis 2015 werden nur 25% der Unternehmen Analysen zur Interaktion in sozialen Netzwerken durchführen