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23Mrz 120

Fachkräfte via Facebook ansprechen

am Freitag, den 23. März 2012

Die demographische Entwicklung lässt einen Begriff zum Modewort werden: "Fachkräftemangel". Dieser führt dazu, dass die Personalsuche immer schwieriger wird und die bisherigen Pfade verlassen muss.

So findet man immer weniger Printanzeigen in überregionalen Tageszeitungen und die Personaler setzen mehr auf soziale Netzwerk. In Deutschland steht hier XING an vorderster Stelle. Facebook gilt eher noch als privates Netzwerk, Stellenangebote auf Twitter zu veröffentlichen ist noch eher die Ausnahme.

Andersherum sind Unternehmen, die sich in sozialen Netzwerken präsentieren, für die Jobsuchenden attraktiver. Im einer im Oktober 2011 von Cisco veröffentlichten weltweiten Studie zeigt sich, dass viele potenzielle Arbeitnehmer ein Unternehmen meiden, in dem die Nutzung sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz verboten ist. Interessant ist, dass rund ein Drittel der Befragten angaben, dass die Nutzung sozialer Medien, die Flexibilität und die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt seien. Über die Hälfte der jungen Arbeitnehmer und Studenten gaben an, dass sie sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen können.

Dies zeigt den deutlichen Trend, dass vom Fachkräftemangel betroffene Unternehmen sich mit den sozialen Medien auseinander setzen müssen. Dabei ist nicht nur ein Facebook-Auftritt gemeint, sondern der Wandel der Unternehmenskultur bis der Einsatz sozialer Software im Unternehmen so selbstverständlich ist wie heutzutage die E-Mail.