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30Mrz 120

Schule setzt Wiki-Technologie zum Lernen ein

am Freitag, den 30. März 2012

Soziale Medien haben sich weit verbreitet und sind kaum noch wegzudenken. Besonders bei Kindern und Teenagern sind die Web 2.0-Technologien sehr beliebt (Web 2.0 bedeutet, dass der Anwender einer Webseite aktiv an dieser teilnehmen kann).

Das Archenhold-Gymnasium aus Berlin-Köpenick hat das Potenzial der Web 2.0-Technologien erkannt und die Wiki-Technologie zum Einsatz gebracht. Dies ist natürlich nur dadurch möglich, dass die Schüler alle über ein eigenes Netbook verfügen und diesen in der Schule nutzen können.

Das Wiki sieht aus, wie wir es von Wikipedia kennen. Natürlich steht dieses Wiki nicht öffentlich zugänglich im Internet, sondern kann nur durch die Klassenmitglieder und entsprechenden Lehrer aufgerufen werden. In dem Wiki an sich werden Inhalte zum Unterricht erfasst und durch die gemeinsame Pflege vervollständigt. Es wird bereits in der Schule die kollektive Intelligenz der Schüler genutzt. Gemeinsam werden Inhalte erarbeitet und dienen anschließend als Vorlage für Klassenarbeiten.

Darüber hinaus hat ein jeder Schüler eine persönliche Nutzerseite, auf der er sich vorstellen kann. Zudem werden die Hausaufgaben der einzelnen Schüler auf der persönlichen Seite eingestellt, wo der / die Lehrer(in) diese Kontrollieren kann.

"Das Schöne ist, dass die Schüler mit so viel Begeisterung dabei sind. Sobald ich ein Vortrags-Thema ins Intranet stelle, sehe ich schon, dass am Abend erste Themensammlungen dazu entstehen, noch bevor ich die Aufgaben verteilt habe", sagt die Informatik- und Physiklehrerin Susanne Kneiske.

Quelle: Welt Online

Ich persönlich hatte das Privileg an einer der ersten Laptop-Klassen Deutschlands (2004-2006) teilzunehmen. Zu der Zeit waren die Internettechnologien noch nicht so weit verbreitet, dass diese zum Einsatz in ähnlichen Rahmen erwägt worden sind. So lagen unsere Laptops die meiste Zeit ungenutzt vor uns auf den Tischen (außer in Fächern, die wir normalerweise im PC-Raum der Schule verbracht hätten) oder trugen zur Ablenkung vom Unterricht bei.

Das Projekt selber ist nicht gescheitert, denn seit der Einführung der Laptops in unserer Klasse, wurden die Nachfolgenden Klassen ebenfalls mit Laptops ausgestattet. Doch fehlte es zu unserem Zeitpunkt noch an entsprechenden Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.

Fazit: Jugendliche wachsen mittlerweile mit PCs, Laptops, Smartphones und dem Internet auf. Für die jungen Generationen wird das zusammen Arbeiten im Internet immer alltäglicher und zu einer Selbstverständlichkeit.

Wie das Pilotprojekt zeigt, ist der Einsatz der "neuen" Technologien auch in Schulen umsetzbar. Unternehmen werden auch in diesem Bereich (Art der Zusammenarbeit) früher oder später in einen Änderungszwang geraten. Die Möglichkeiten für Unternehmen sind mit "Social Business" bereits heute gegeben.

 

26Mrz 120

Lotus Notes/Domino 8.5.3 FP1 Download

am Montag, den 26. März 2012

IBM hat in Fix Central eine Seite mit allen Downloadlinks für Domino und Notes 8.5.3 FixPack 1 sowie den Passport Advantage Nummern und den Fix Central Fix ID's veröffentlicht.

23Mrz 120

Wir machen kein Social Media – da kommt ja doch nur Negatives

am Freitag, den 23. März 2012

"Social Media ist gefährlich - wenn wir keinen Facebook-Auftritt haben, können wir auch nicht mit öffentlicher Kritik überschüttet werden". Wer so denkt, ist auf dem Holzweg, wie das Bankmagazin in seiner Ausgabe 02/2012 bestätigt.

Dort wird tituliert, dass Blogger gerne über die Deutsche Bank lästern. Im November 2011 wurden knapp 7.600 Blogeinträge gezählt, von denen die meisten zwar neutral gehalten sind, die Bank aber Spitzenreiter bei den negativen Wertungen ist. Auf zwei positive Kommentare kommen drei negative. Anders sieht es bei den Sparkassen aus: bei rund 7.500 Blogeinträgen kommen auf vier positive Kommentare nur ein negativer.

Leider wird keine Angabe darüber gemacht, welche Blogs verfolgt wurden. Es lässt sich bei den Zahlen aber stark vermuten, dass es sich nicht um die von den Instituten bereitgestellten Medien handelt. Somit lassen sich zwei Kernbotschaften ableiten:

  1. Egal, ob man sich aktiv an den sozialen Netzwerken beteiligt: über ein Unternehmen wird sowieso gesprochen. Es gilt also nur noch, die Frage zu beantworten, ob man die Zügel in der Hand behalten möchte oder gar keine Zügel anlegt.
  2. Die verbreitete Meinung, dass sich ein Kunde nur im negativen Fall zu Wort meldet, ist eher ein Anachronismus. Im Zeitalter des Briefes (oder auch der E-Mail) war diese "Beschwerdementalität" sicherlich zu beobachten. Im Zeitalter von Web2.0 und den sozialen Netzwerken geizen Benutzer auch nicht mit positiven Einträgen. Schafft es ein Unternehmen nun noch, die negativen Einträge durch seine aktive Beteiligung und offenen Umgang mit den Kritiken in positive Beiträge zu verändern, wird dies einen nicht überschaubaren Mehrwert für das Unternehmen mit sich bringen.
23Mrz 120

Fachkräfte via Facebook ansprechen

am Freitag, den 23. März 2012

Die demographische Entwicklung lässt einen Begriff zum Modewort werden: "Fachkräftemangel". Dieser führt dazu, dass die Personalsuche immer schwieriger wird und die bisherigen Pfade verlassen muss.

So findet man immer weniger Printanzeigen in überregionalen Tageszeitungen und die Personaler setzen mehr auf soziale Netzwerk. In Deutschland steht hier XING an vorderster Stelle. Facebook gilt eher noch als privates Netzwerk, Stellenangebote auf Twitter zu veröffentlichen ist noch eher die Ausnahme.

Andersherum sind Unternehmen, die sich in sozialen Netzwerken präsentieren, für die Jobsuchenden attraktiver. Im einer im Oktober 2011 von Cisco veröffentlichten weltweiten Studie zeigt sich, dass viele potenzielle Arbeitnehmer ein Unternehmen meiden, in dem die Nutzung sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz verboten ist. Interessant ist, dass rund ein Drittel der Befragten angaben, dass die Nutzung sozialer Medien, die Flexibilität und die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt seien. Über die Hälfte der jungen Arbeitnehmer und Studenten gaben an, dass sie sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen können.

Dies zeigt den deutlichen Trend, dass vom Fachkräftemangel betroffene Unternehmen sich mit den sozialen Medien auseinander setzen müssen. Dabei ist nicht nur ein Facebook-Auftritt gemeint, sondern der Wandel der Unternehmenskultur bis der Einsatz sozialer Software im Unternehmen so selbstverständlich ist wie heutzutage die E-Mail.

20Mrz 120

7 Thesen für das Ende der E-Mail

am Dienstag, den 20. März 2012

Auf dem Blog der Wirtschaftswoche wurden sieben Thesen veröffentlicht, die als Anregung für diesen Blog-Eintrag verwendet worden sind.

Erste Unternehmen sind bereits dabei die Nutzung der E-Mail einzuschränken oder intern sogar zu verbieten (siehe Atos). Viele werden sich an dieser Stelle Fragen, wieso die E-Mail abgeschafft werden sollte. Es ist eine schnelle und direkte Art der Kommunikation.

Die sieben Thesen, warum die E-Mail fälschlich genutzt wird und dem Ende immer näher rückt:

  1. In vielen Situationen sind E-Mails ungeeignet.
    Zum Beispiel in der Terminabsprache zwischen einer Gruppe. Es werden viele Mails versendet, die alle bekommen. Dafür gibt es seit Jahren Tools, in denen Termine abgestimmt werden können, ohne dass alle über jede Stimme benachrichtigt werden.
  2. E-Mails werden als Chat missbraucht.
    Anstatt über Dienste zu kommunizieren, die für den Chat vorgesehen sind, werden E-Mails versendet. Doch werden unsere E-Mail-Postfächer mit Chat-Nachrichten überfüllt. Dies trägt nicht gerade zur Übersichtlichkeit bei.
  3. Informationen in E-Mails werden weggeworfen.
    Viele Fragen werden über  E-Mails geklärt. Doch werden die gleichen Fragen immer und immer wieder über E-Mails geklärt. Anstatt eine zentrale Anlaufstelle für allgemein bekannte Nachfragen (z.B. neue Kollegen, die bestimmte Zugangsdaten benötigen) zu pflegen, werden diese Anfragen via E-Mail gelöst. Der nächste neue Kollege wird die gleichen Fragen haben...
  4. E-Mailprogramme sind veraltet.
    Wir speichern eine Menge an Informationen in unseren E-Mails, doch finden wir diese auch wieder? Die Postfächer werden immer voller und werden oftmals nicht sortiert. Ein Auffinden von Informationen, die gerade einmal wenige Monate alt sind kann da schon schwer fallen. Doch bestehen bereits Tools, die ein Auffinden einfacher gestalten (z.B.: ein Wiki).
  5. Push-Benachrichtigungen für unnötige Informationen.
    Bei E-Mails entscheidet der Versender über die zu informierenden Personen. Es gilt oft die Regel "lieber zu viele als zu wenige" informieren. Doch hilft es mir weiter, wenn ich über den aktuellen Speiseplan informiert werden? Es raubt eher Zeit, denn wenn ich den Speiseplan wissen möchte, könnte ich z.B.: die entsprechende Seite im Intranet aufrufen.
  6. Gruppenarbeit und E-Mails passen nicht zusammen.
    Gruppen kommunizieren viel über E-Mails, doch stellt sich die Frage ob dies sinnvoll ist. Es werden neue Versionen von Dokumenten erstellt, welche sich teilweise überschneiden und mühsam zusammengefügt werden müssen. Dabei bestehen schon heute Lösungen, in denen Gruppen gemeinsam an einem Dokument arbeiten können. Die Änderungen der anderen können sogar live verfolgt werden.
  7. E-Mails sind oft sehr langatmig.
    Bei dem Schreiben von E-Mails neigen viele dazu sehr lange Sätze und Absätze zu schreiben. Es sollen möglichst viele Informationen untergebracht werden. Ist dies wirklich immer notwendig oder wird es dadurch nicht aufwendiger den eigentlichen Sinn der E-Mail zu verstehen?

Dies sind nur wenige Thesen, warum die E-Mail für falsche Zwecke missbraucht wird. Anfangs bestanden noch keine anderen Mittel der Kommunikation. Doch die Technologie ist weit fortgeschritten und bietet Vielen sehr produktive Wege um mit den Kollegen zu kommunizieren.

Nehmen wir uns ein Beispiel an den heutigen Teenagern, die die E-Mail produktiver einsetzen als die "älteren" Generationen und für Ihre Kommunikation aktuelle Technologien einsetzen. (Quelle)

15Mrz 120

Ein Tag im Internet

am Donnerstag, den 15. März 2012

Das Internet begleitet uns mittlerweile fast ununterbrochen und ist aus dem Alltag kaum noch wegzudenken.

Die folgende Grafik zeigt auf, wie viel innerhalb nur 24 Stunden im Internet passiert.

Bildquelle: mbaonline

15Mrz 120

XPages: Abfragen von radiobuttons mit javascript (clientseitig)

am Donnerstag, den 15. März 2012

Nicht selten sind es die kleinen Änderungen, die plötzlich mehr Zeit verschlingen als erwartet.

Die Aufgabe:
Wenn man bei einem Radiobutton einen neuen Wert auswählt, soll über eine Dialogbox nachgefragt werden, ob man dies wirklich ändern will.
Überlegt es sich der Anwender noch einmal anders, so soll der neue Wert ignoriert werden.

Auf den ersten Blick sieht dies nach einer Aufgabe aus, die schnell erledigt ist.
Doch wie so oft liegt die Tücke im Detail.

Zunächst wartet bei den Events eine Überraschung:
Der IE (8 & 9) ignoriert unter XPages beim RadioButton das onChangeEvent()

Somit darf das onChangeEvent über das onClick Event nachgebildet werden.

Beim onClick-Event muss berücksichtigt werden, dass dieses bei der Auswahl eines neuen Wertes zweimal durchlaufen wird.
Einmal mit dem alten und einmal mit dem neuen Wert.

Den alten Wert der RadiobuttonGroup erhält man über folgenden Ausdruck:

alterwert = '#{javascript:getComponent("radioGroup1").getValue();}';

Beim Versuch den neuen Wert zu ermitteln, wartet dann die nächste Überraschung.
Einige empfehlen hier folgende Variante:


var elements = dojo.byId(id);
for(i=0;i if (elements[i].value == value) {
elements[i].checked = true;
}
}


Kleiner Schönheitsfehler: Dies klappt zwar mit dem Firefox einwandfrei aber der IE (8 & 9) hält von dieser Variante nichts. Das Element daß der IE zurückgibt enthält schlichtweg keine Elemente durch die man sich durchhangeln könnte.

Allerdings kann man sich recht elegant mit dojo.query den Wert des aktuell ausgewählten Radiobuttons holen:

elements = dojo.query('INPUT[type=radio][name=#{id:radioGroup1}]:checked');


neuerWert = elements[0].value;

Das Deaktivieren eines Radiobuttons ist mit dojo.query nicht mehr als ein Einzeiler:

dojo.query('INPUT[type=radio][name=#{id:radioGroup1}]:checked').forEach(function(n) {n.checked=false;});

Und auch das Setzen eines radiobuttons (z.B. den alten Wert) ist nicht mehr als eine Zeile

dojo.query('INPUT[type=radio][name=#{id:radioGroup1}][value='+alterwert+']').forEach(function(n) {n.checked=true;});

Die dojo.query-Varianten funktionieren mit Firefox und mit dem IE.

8Mrz 120

jQuery Foundation gegründet

am Donnerstag, den 8. März 2012

Bei der Entwicklung von Webapplikationen wird üblicherweise auf JavaScript Bibliotheken zurückgegriffen. Dies ist bei der Verwendung von Notes, wenn aus bestimmten Gründen keine XPages eingesetzt werden, nicht viel anders.
Eine häufig verwendete Bibliothek liefert seit 2006 das jQuery Projekt. Deren Leitung wird nun von der neu gegründeten jQuery Foundation übernommen. Präsident dieser Stiftung ist Dave Methvin, der als Entwickler beim jQuery Projekt, unter anderem als Leiter des jQuery Core, bekannt ist.

Nähere Informationen zu den Möglichkeiten, die jQuery liefert, findet man auf der Website des Projekts.

6Mrz 120

Ein Drittel der Firmen blockiert soziale Netzwerke am Arbeitsplatz

am Dienstag, den 6. März 2012

Wie das Computermagazin Chip heute berichtet, bockiert nach einer aktuellen Gartner Studie rund ein Drittel der befragten Unternehmen Social Media und verbietet ihren Mitarbeitern die Nutzung. Im Vergleich dazu waren es in 2010 noch die Hälfte aller befragten Unternehmen.

Die Blockade ist aus der Betrachtung von Unternehmen, die Social Media erfolgreich für sich einsetzen, längst kein sinnvoller Weg mehr. Diese Sichtweise wird durch die aktuelle Studie untermauert.

Die Mitarbeiter stellen immer mehr fest, dass soziale Netzwerke doch mehr als ein "Spielzeug" sein können und nutzen diese Netzwerke dann am Arbeitsplatz "heimlich" über ihre privaten Endgeräte ("bring you own device").

Gerade hier ist für die Unternehmen das Risikopotenzial.

Vielmehr sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter bei der Nutzung der sozialen Netzwerke aktiv unterstützen. Sie vermeiden damit, dass negative Effekte durch ungewollte Reaktionen der Mitarbeiter entstehen. Die Mitarbeiter - und damit auch das Unternehmen - können sich so langsam an das Thema Social Media herantasten. Denn eines ist schon längst klar: es ist nicht mehr die Frage, ob sich ein Unternehmen im Social Media positionieren muss, sondern nur wann es das tut.

2Mrz 120

Lotus Live wird nun umbenannt

am Freitag, den 2. März 2012

Wie auf der Lotusphere im Januar (siehe auch unser Bericht) angekündigt, wird der Name "Lotus Live" nun endgültig verschwinden. Am 03. März wird die neue Bezeichnung "IBM SmartCloud for Social Business" (wir sind sehr sehr froh, dass man keinen sperrigen Namen genommen hat, sondern einen kurzen und prägnanten Begriff gefunden hat ;-)) scharf geschaltet, so ein heutiger Newsletter der IBM.

Das Angebot ist dann zunächst das englische Angebot unter www.ibmcloud.com/social erreichbar. Ab Anfang April (nach 30 Tagen) wird dann die bisherige Adresse www.lotuslive.com auf die neue Adresse umgeleitet und das Angebot in den anderen Sprachen verfügbar gemacht. Konsequenterweise werden auch die Twitter und Facebook-Seiten umbenannt.