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22Feb 110

„Wir wechseln von Lotus Notes Domino zu Sharepoint“…

am Dienstag, den 22. Februar 2011

Mit schöner Regelmäßigkeit hört man von Firmen, die von ihrer bestehenden Lotus Notes Domino Infrastruktur auf Microsoft wechseln (wollen).

Betrachtet man dabei nur das Mailing, so kann man geteilter Meinung über die Vorteile eines solchen Wechsels sein - eine genaue Betrachtung der Funktionalität oder auch der Optik kann eigentlich nicht das Argument dafür sein. Auch das Argument der Kostenvorteile bei einem Wechsel zu Microsoft folgt wahrscheinlich im Business Case immer dem Wunsch desjenigen, der die Berechnung erstellt.

Wie sieht aber die Betrachtung aus, wenn das Unternehmen im Laufe der Jahre verschiedene kleinere und/oder größere Workflowanwendungen unter Lotus Notes erstellt hat? Notes lebte davon, dass "man schnell einmal" eine Anwendung "zusammen klicken" konnte, die mit den Grundfunktionalität gleich von mehreren Mitarbeitern genutzt werden konnte. Damit hat sie sich deutlich von einem "schnell zusammen geklickten" Excel unterschieden und wurde oft schnell Bestandteil des täglichen Arbeitsprozesses.

Genau diese Anwendungen sind oft das Problem bei einer Migration auf Sharepoint.

Interessant dargestellt ist dies in einem Artikel auf silicon.de, der sich mit der Migration von Daimler von Lotus Notes Domino auf Sharepoint beschäftigt. Dr. Michael Gorriz, CIO bei Daimler, äußert sich dazu in einem Interview zur Strategie bei Daimler. Kurz zusammengefasst: Windows 7 einführen, alle Maildatenbanken der User auf Outlook migrieren, Notes-Client bleibt auf den Arbeitsplätzen für die Altanwendungen, neue Anwendungen werden unter Sharepoint entwickelt. Interessant die Aussage, dass es sich nach Aussagen von Gorriz um einen "neutralen Case" bei der Betrachtung der Kosten über die nächsten Jahre handelt.

Sicherlich fehlt mir der Einblick in die IT-Strategie von Daimler. Trotzdem würde mich sehr der folgende Case interessieren: Lotus Notes Domino als komplettes System behalten, die bestehenden Anwendungen mit X-Pages als webfähige Anwendungen modernisieren und zusätzlich gewünschte Funktionen nicht durch Sharepoint, sondern durch Connections und/oder Quickr mit den zu Lotus Notes passenden Konnektoren einsetzen. Mit Windows 7 hätte dies genau so geklappt.

Interessanterweise hat der Artikel auch die Überschrift "Desktop Optimierung". Jeder möge sich selbst ein Bild machen, ob dies tatsächlich gelungen ist.

Hier der Artikel auf silicon.de: Desktop Optimierung.

7Feb 110

Erfolgreich aus Microsoft Excel kopieren

am Montag, den 7. Februar 2011

Kopiert man aus Microsoft Excel 2007 eine Tabelle in eine neue Mail, so wird der Ausschnitt als Bild eingefügt. Ein Problem, dass IBM gemeldet ist und einem kommenden Update gelöst werden soll.
Um jedoch auch jetzt erfolgreich aus Excel 2007 kopieren zu können sollten Sie wie folgt vorgehen:

1. Den Ausschnitt in Excel markieren und in die Zwischenablage kopieren (Strg + c)
2. In Lotus Notes den Menüpunkt "Bearbeiten" --> "Selektiv einfügen..." aufrufen
3. Hier kann nun ausgewählt werde in welchem Format die Zwischenablage eingefügt werden soll. Wählen Sie zwischen "Microsoft Office Excel Worksheet", "Rich Text" oder "Text" (probieren Sie für sich, was am besten für Sie funktioniert)

Wir nehmen an, dass dieses Problem auch bei Excel 2010 besteht und auf diesem Wege glößt werden kann, können dies aber leider momentan nicht nachstellen.

Quelle: IBM Support

3Feb 110

Notes Next – Ein Notes im Social Business Stil

am Donnerstag, den 3. Februar 2011

Auf der Lotusphere 2010 hat IBM sein Projekt Vulcan vorgestellt. Dies setzt unter anderem die Idee eines zentralen Aktivitäten-Feeds um. Mein Mails, Blogeinträge, Filesharing wird über einen Aktivitäten-Feed gesammelt dargestellt. Dies ist nicht nur eine neue technische Umsetzung sonder zugleich auch eine Philosophie die unsere Arbeitswelt wohl früher oder später bereichern wird.

Dieses Jahr wurde Notes "Next" auf der Lotusphere vorgestellt. Die nächste Version von Lotus Notes. Nächstes Jahr soll diese veröffentlicht werden und setzt einige Features um, die im Rahmen des Projekt Vulcan entwickelt wurden. So lässt sich schon nächstes Jahr eine Mail in meinem persönlichen Aktivitäten-Stream beantworten. Wer diese Arbeitsweise schon vorher testen möchte wird die Chance haben eine Beta Version auf Lotus Live nutzen zu können.

IBM schafft aber nicht nur die Möglichkeit Domino Anwendungen anzubinden, sondern wird auch Schnittstellen zu anderen Umgebungen bereitstellen. Diese werden in Form von REST Services angeboten.

Quelle: heise online

2Feb 110

Lotus Symphony geht in die Cloud

am Mittwoch, den 2. Februar 2011

Google hat es mit Google Wave begonnen und in Google Docs weitergeführt. Microsoft Office kann es mittlerweile auch. Nun geht auch Lotus Symphony in die Cloud. Dieser Schritt ermöglicht die Live-Zusammenarbeit an verschiedenen Dokumenten ohne an sich an dem gleichem Standort befinden zu müssen.

Symphony ist kostenlos und soll auf diese Weise als Konkurrenz zu Microsoft Office dienen. Momentan ist das Cloud-Office von IBM noch nicht verfügbar, wird aber nach der Lotusphere auf greenhouse.lotus.com eingestellt. Ab dem 3. Quartal soll der Service dann allgemein verfügbar gemacht werden.

Ein paar der Features, die LotusLive Symphony anbietet sind:

  • Zuweisen von Abschnitten an Kollegen / Angestellte
  • To-Do-Listen erstellen
  • Kommentare in den Text erstellen (fördert die Diskussion)
  • Live-Updates (nachvollziehbar, woran der Kollege gerade arbeitet)

Überzeugen Sie sich doch selbst:

Quellen: LotusLiveServices und heise online