FSS.social
31Mai 100

Zeitgesteuerte Agenten im Domino-Cluster

am Montag, den 31. Mai 2010

Die Cluster-Bildung von Domino-Servern ermöglicht neben einer optimalen Verfügbarkeit und Lastverteilung insbesondere eine Notfallplanung. Fällt ein Server aus, können die Anforderungen zum Öffnen einer Datenbank an andere Server im Cluster umgeleitet werden, auch Failover genannt. Das funktioniert im Allgemeinen jedoch nicht für Applikationen, die zeitgesteuerte Agenten verwenden.

Stehen in einem Cluster mehrere Server zur Verfügung, würden die Agenten in allen Repliken – möglicherweise zeitgleich – laufen, wodurch fatalerweise Konfliktdokumente oder fehlerhafte Dokumenteninhalte entstehen und ggf. Benachrichtigungen mehrfach versandt würden. Um solche Auswirkungen zu vermeiden, darf jede Aktion nur auf einem Server ausgeführt werden.

Da der Agentenmanager als isolierter Domino-Service läuft und nicht mit einem Agentenmanager eines weiteren Servers kommunizieren kann, lässt sich das Starten der Agenten nicht kontrolliert verhindern. Die Synchronisierung kann aber durch Anpassungen des auszuführenden Codes vorgenommen werden. Dazu muss eine bevorzugte Reihenfolge der Server festgelegt werden. Im Normalfall sollen dann auf dem primären Server die Agenten vollständig ausgeführt werden. Die sonstigen Server prüfen, ob der primäre verfügbar ist. Tritt eine Failover-Situation ein, wird der nächste verfügbare Server zum ausführenden. Wie aber kann ein Failover erkannt werden? Und was passiert beim Neustart eines Cluster-Servers?

Die Verfügbarkeit eines Servers lässt sich feststellen, wenn ein Agent regelmäßig (alle fünf Minuten) Zeitstempel in einem Profil setzt, welches innerhalb weniger Sekunden per Cluster-Synchronisation auf alle Repliken verteilt wird. Damit kann unter bestimmten Voraussetzungen auf jedem Server jeweils die Verfügbarkeit der anderen Server ermittelt werden. Zu den Voraussetzungen gehört ein Cluster, an dem sich nur Server mit übereinstimmenden Systemzeiteinstellungen beteiligen; des Weiteren muss gewährleistet sein, dass die Agenten, welche die Zeitstempel setzen, nicht wegen anderer Aktionen oder eingeschränkter Anzahl der Threads mit zu großer Verzögerung laufen.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass beim Neustart eines nicht primären Servers dieser die Situation fälschlicherweise als Failover interpretiert. Die synchronisierten Zeitstempel können anfangs nicht aktuell sein, wenn der Server deutlich mehr als fünf Minuten down gewesen ist. Wird nach dem Neustart der Agentenmanager eher gestartet als die Cluster-Synchronisation, die alle Repliken aktualisiert, veranlasst der beschriebene Workaround einen unbeabsichtigten Wechsel des primären Servers.

Daher sollte die Routine so erweitert werden, dass der Agent nach dem vermeintlichen Erkennen einer Failover-Situation ein paar Minuten wartet, um dann die Prüfung zu wiederholen, bevor er weiter agiert. Auf diese Weise kann der durch einen Neustart bedingte Wechsel des ausführenden Servers zuverlässig vermieden werden.

31Mai 100

Notes 8.5.1 Fix Pack 3 seit 28.05.2010 verfügbar

am Montag, den 31. Mai 2010

Seit 28.05.2010 ist das Fix Pack 3 für die Version 8.5.1 verfügbar. In der Fix List sind die Änderungen veröffentlicht.

18Mai 100

Google Calendar Connector für Lotus Notes

am Dienstag, den 18. Mai 2010

Google hat eine eigene Notes-Datenbank veröffentlicht, die unter dem Namen "Google Calendar Connector for Lotus Notes (GCCLN)" zu finden und herunterzuladen ist (Link).

Die Software wird bereitgestellt, um eine Koexistenz zwischen dem Notes Kalender und den Google Apps Kalender herzustellen - so die Darstellung. Unterm Strich will man aber sicherlich die Migration von Lotus Notes nach Google vereinfachen.

Man kann in Google einen Mitarbeiter zu einem Meeting einladen und die Google App greift über einen Webservice auf den Domino-Server zu. Ein Agent holt sich die Daten aus dem Google Kalender regelmäßig und schreibt die Daten ins Notes-System. Free/Busy-Lookup wird in beide Richtungen gewährleistet.

Systemvoraussetzungen:

  • Google Apps Premier Edition oder Education Edition
  • IBM Lotus Domino Server Release 6.5 oder höher
  • Läuft auf Microsoft Windows 2000 Server oder höher
  • Einen Notes Client mit Domino Administrator
  • Editoren-Zugriff mit Löschberechtigung für alle Mail-Dateien
  • Microsoft Core XML Services 6.0


Verfügbar in folgenden Ländern:
Australia, Austria, Belgium, Bulgaria, Canada, Cyprus, Czech Republic, Denmark, Estonia, Finland, France, Germany, Greece, Hungary, Iceland, Ireland, Italy, Japan, Latvia, Lithuania, Luxembourg, Malta, Netherlands, New Zealand, Norway, Poland, Portugal, Romania, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, Switzerland, Turkey, United Kingdom

Für die zweite Juniwoche wurden die restlichen Sprachen angekündigt.

16Mai 100

Vergleich von E-Mailsystemen

am Sonntag, den 16. Mai 2010

Ein Klassiker bei Diskussionen rund um Domino ist der Vergleich mit anderen E-Mailsystemen. Einen sehr interessanten aktuellen Beitrag hierzu liefert Roger Rowan auf slidesshare. Neben MS Exchange wird auch auf Google Apps sowie Open Source-Lösungen eingegangen.

13Mai 100

Fehler bei der Auswertung der „Deny-Access-Liste“?

am Donnerstag, den 13. Mai 2010

Wir fanden heute ein beachtenswerten Beitrag von Manfred Meise zum Thema Sicherheit, der sicherlich zu einer näheren Betrachtung der eigenen Domino-Landschaft Anlass gibt. Vielen Dank dafür!

12Mai 100

Notes hat jetzt auch einen AppStore

am Mittwoch, den 12. Mai 2010

Nicht nur iPhone, Blackberry oder Android können es - auch für Notes gibt es einen App-Store! 😉

Unter der Seite http://www.notesappstore.com/ sind aktuell bereits über 100 Notes-Anwendungen gelistet (auf Englisch). Es wird dabei unterteilt in die Bereiche:

  • E-Mail
  • Administration
  • Produktivität
  • Entwicklung
  • Services & Training