FSS.social
28Jan 100

Projekt Vulcan, eine neue Vision

am Donnerstag, den 28. Januar 2010

Auf der kürzlich zu Ende gegangenen Lotusphere 2010 in Orlando stellte IBM das neue Projekt Vulcan vor. Aktuell ist dies eine Vision zur Integration verschiedener Technologien und Clients. Folgende Ziele werden berücksichtigt:

1. Verbesserte Kopplung von Anwendungssystemen.
2. Integration der Kommunikationsfunktionen wie E-Mail und Chat in Geschäftsprozessen.
3. Verwendung verschiedener Clients (Desktop-Rechner wie Mobiltelefone).

Konkret bedeutet das eine Weiterentwicklung von Produkten aus dem IBM Portfolio wie Lotus Notes, Lotus Connections, Quickr und WebSphere Portal. Aktuell beschränkt sich IBM auf die Ankündigung dieser Vision. Auf der Lotusphere gab es keine Session zu diesem Thema. Eine eigene Entwicklungsumgebung dazu soll es noch in diesem Jahr geben.
Die originale Ankündigung gibt es bei IBM hier.

26Jan 100

Performance verbessern durch Cache verlegen

am Dienstag, den 26. Januar 2010

Dass man den Cache (CACHE.DSK) verlegen kann, ist sicherlich den meisten bekannt. Dies macht insbesondere Sinn, wenn z.B. das Datenlaufwerk auf einem Fileserver liegt. Somit kann dann die Cache-Datei lokal auf der Platte liegen und die Daten müssen nicht über das Netz gereicht werden.

Es kann aber auch schon hilfreich sein, wenn das Datenverzeichnis z.B. auf einer verschlüsselten Partition liegt (z.B. mit Truecrypt). In diesem Fall müssen die Daten nicht regelmäßig ver- und entschlüsselt werden. Wobei hier jeder selbst entscheiden muss, ob er den Cache lieber verschlüsselt haben möchte oder nicht.


Woran man aber seltener denkt, ist der Virenscanner. Auch hier sollte man einstellen, dass die Datei CACHE.DSK nicht mit gescannt wird. Gefühlt läuft mein Notes-Client nach dieser Optimierung wirklich schneller.


Das Verschieben der CACHE.DSK erfolgt über einen NOTES.INI-Eintrag, z.B.:

CACHE=c:tempnotes7_cache.dsk


Nach dem Starten des Clients wird die neue Datei automatisch angelegt. Die "alte" kann dann manuell gelöscht werden.


Sollten auf der Maschine verschiedene Notes-Clients installiert sein, sollte man noch darauf achten, dass die Dateien nicht alle CACHE.DSK heißen und dann wohlmöglich noch im gleichen Verzeichnis liegen. Das gibt garantiert Chaos...

20Jan 100

Beta-Version von Lotus Symphony 3.0

am Mittwoch, den 20. Januar 2010

Auf der laufenden Lotusphere 2010 in Orlando wurde eine neue Beta-Version der Office-Suite Symphony angekündigt. Diese basiert auf OpenOffice.org 3, womit auch der Versionssprung nach 3.0 erklärt wird. Nach 2 Jahren ist damit nun endlich wieder ein Major Release in Aussicht.

Verfügbar soll sie im Februar sein. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Unterstützung der aktuellen Open-Document-Formate und Visual Basic Makros.


Weitere Informationen findet man wie immer direkt hier.

19Jan 100

Unsere Erfahrungen mit Lotus Foundations

am Dienstag, den 19. Januar 2010

Mit "Lotus Foundations Start" hat IBM ein sehr interessantes Produkt auf dem Markt gebracht. Und eines, das die Versprechen der Werbung tatsächlich einlöst.

Wir haben dazu einen einfachen PC genommen (es gibt Lotus Foundations als reine Softwarelösung, aber auch zusammen mit einer speziell dafür designten Maschine), die CD eingelegt und den PC gestartet. Nach gut einer viertel Stunde war Lotus Foundations installiert und der PC konnte erneut gestartet werden.


Über den Browser ließ sich die Maschine sehr einfach administrieren - auch für ungeübte "Neuadministratoren". Lotus Foundations Start beinhaltet E-Mail-, Sicherheits-, Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktionen.


Lotus Foundations stellt auch Lotus Domino und Lotus Notes ohne eine komplexe Installation bereit. Fix sind über die Oberfläche Benutzer angelegt - ohne etwas von ID's oder dem Domino-Verzeichnis wissen zu müssen. Selbstverständlich laufen auch "normale" Domino-Anwendungen auf dem Server.


Somit ist Foundations also ideal für kleine und mittlere Unternehmen, die IT nutzen wollen, aber dafür nicht unbedingt einen Administrator einstellen wollen. Und das Ganze zu einem äußerst attraktiven Preis inkl. Wartung - auch für kleinere Büros durchaus finanziell leistbar.


IBM erweitert die Produktpalette von "Foundations" nach und nach. So gibt es z.B. auch für Tivoli inzwischen entsprechende Pakete.


Weitere Informationen finden Sie: Hier

14Jan 100

Lotus Symphony per Lotus Script ansteuern – erste Erfahrungen

am Donnerstag, den 14. Januar 2010

Wir hatten uns vorgenommen, Symphony Document für die Druckaufbereitung von Notesdokumenten zu verwenden. Das ist ans sich nichts Besonderes, ist mit Microsoft-Produkten ja auch schon hinlänglich gelungen. Ziel war zunächst ein einfaches Script, welches Daten aus einem bestimmten Notesdokument an ein neues Symphonydokument, welches anhand eines Templates generiert wird, zu übergeben. Da es offenbar in der Designer-Hilfe keine Beispiele gibt, haben wir uns die notwendigen Strukturen im Web zusammengesucht - Dank an alle, die hierzu etwas eingestellt haben! - also in etwa so:

Dim application As SymphonyApplication
Dim document As SymphonyDocument
Dim documents As SymphonyDocuments

Dim txtField As SymphonyTextField
Dim strTemplateName As String

strTemplateName="C:TempTemplate1.ott"

'Das Symphony-Template hatten wir zuvor erstellt. Für jeden zu übergebenden Wert, haben wird dort ein Feld angelegt, welches denselben Namen hatte, wie das interne Notesfeld.

Set application = New SymphonyApplication
Set documents = application.Documents
Set document = documents.AddDocument(strTemplateName,True,True)


For i=1 To document.Fields.Count
Set txtField=document.Fields.Item(i)

If txtField.Name <> "" Then

If doc.HasItem(txtField.Name) Then

Set itm = doc.GetFirstItem(txtField.Name)

strValue=""

Forall v In itm.Values
strValue=strValue+v+Chr(13)+Chr(10)

End Forall

If strValue <> "" Then

document.Fields.Item(i).content=strValue

End If

End If

End If

Next


Das hat soweit auch funktioniert, aber leider nur an dem Client, der das Script erstellt hat. An allen anderen Clients kam die Fehlermeldung ""4000: Unknown Exception". Nach einigen "Verrenkungen" (Speichern des Scripts am jeweiligen Client, Neustarten etc.) haben wir es schließlich auch an den anderen Clients zu laufen bekommen, aber bei allen kam zu nächst mal die Fehlermeldung - schade eigentlich. Da wir das aber als absolut "basic" betrachten, haben wir erstmal von weitergehenden Versuchen abgesehen.