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27Apr 090

Basic Client ab Notes 8

am Montag, den 27. April 2009

Seit der Version 8 wird der Client in der Standard- (basiert auf Eclipse) und der Basic-Variante (die bisher bekannte Variante auf C basierend) ausgeliefert und installiert.

Grundsätzlich wird die Standard-Variante gestartet. Fügt man jedoch dem Aufruf der notes.exe den Parameter "-sa" oder "-basic" hinzu, so wird der "Basic Client" gestartet. Dies funktioniert allerdings nicht, wenn der Client indirekt, z.B. über einen Link gestartet wird.


In diesem Fall sollte man den Parameter "UseBasicNotes=1" in der notes.ini hinzufügen. Dadurch wird immer der "Basic Client" genutzt. Dieser Parameter kann ab Version 8.0.2 genutzt werden.

24Apr 090

Lotus Notes auf USB – NOMAD

am Freitag, den 24. April 2009

Auf Lotus Notes von Außerhalb Zugriff zu bekommen ließ sich bisher nur durch komplizierte Lösungen oder die nicht allzu schöne Webansicht lösen. Seit Version 7.0.2 ist es nun möglich, Lotus Notes auf einem USB-Stick zu installieren - jedoch nur für den Client und nicht für den Designer und Admin. Die USB-Installation nennt sich in der Lotus-Notes-Welt "NOMAD". Wir haben diese Art der Nutzung getestet und sind insgesamt positiv überrascht, wie gut sich der Notes-Client handhaben lässt. Selbst die Installation ist fast kinderleicht durchzuführen.

Wir haben ein paar Probleme mit der NOMAD-Installation eines 8.03 oder 8.5 Notes-Clients gehabt. Leider konnten wir nur Lotus Notes 7 auf dem USB-Stick zum Laufen bringen.

Sie benötigen einen ausreichend großen USB-Stick (1 GB oder größer) und die Installationsdateien von der Lotus-Notes-Installation. Öffnen Sie nun ein Kommandofenster und öffnen in diesem das Verzeichnis, indem sich die "setup.exe" von Lotus Notes befindet. Dann geben Sie folgenden Befehl ein: "Setup.exe /a /v"NOMAD=1 TARGETDIR=*: /qb+" (das * steht für den Laufwerkbuchstaben Ihres USB-Sticks). Die Installation wird nun starten. Leider nimmt sie auch etwas Zeit in Anspruch (ca. 30-60 Minuten).

Haben sie die Installation einmal durchgeführt, sichern Sie den kompletten Inhalt. Damit müssen Sie beim nächsten Einrichten eines USB-Sticks nur noch diese Dateien auf den Stick kopieren. Somit ersparen Sie sich die lange Wartezeit durch die NOMAD-Installation.


Stecken Sie diesen Stick nun in einen Rechner, so wird "Lotus Notes on USB" auf diesem Rechner eingerichtet (ca. 20 Sekunden). Nach dieser kurzen Einrichtungsphase ist Lotus Notes voll einsatzfähig. Sie werden keinen Unterschied zu einer normalen Installation spüren. Haben Sie die Anwendung genutzt und wollen den Rechner wieder verlassen, dann schließen Sie Lotus Notes und entfernen den USB-Stick ("Lotus Notes on USB" wird automatisch wieder entfernt).

Für diejenigen, die Notes immer bei sich haben wollen, aber keinen Laptop mitnehmen wollen, ist NOMAD ein guter Ausweg. Es muss nur ein Rechner gefunden werden, an den der USB-Stick angeschlossen werden kann. Machen Sie sich sorgen um die Sicherheit Ihrer Daten, dann installieren Sie sich einen passwortgeschützten Container auf dem USB-Stick (z.B. Truecrypt) und installieren in diesem Container Ihr Lotus Notes.

Quelle: Tecchannel: NOMAD - Lotus Notes to go"

17Apr 090

E-Mail-Archivierung unter Lotus Domino

am Freitag, den 17. April 2009

Elektronische Archivierung ist die sichere Aufbewahrung von Daten über einen längeren Zeitraum. Die Zeitdauer bestimmt die zugelassenen Formate, die Dokumente werden also in der Regel im Rahmen der Archivierung noch konvertiert. Besondere Berücksichtigung findet die Sicherstellung des Originalzustands, d.h. die Möglichkeit der Dokumentenänderung muss unterbunden werden.

Speziell die Archivierung von E-Mails gewinnt in jüngster Zeit aus verschiedenen Gründen an Bedeutung.


Zunächst ist der zunehmende Versand von Dateianhängen in E-Mails mit einem schnell anwachsenden Speicherbedarf der E-Mail-Systeme verbunden. Eine zentrale Ablage stellt hier eine Absicherung vor Datenverlust (willkürliche Löschung durch den Empfänger) dar und erlaubt, die Postfächer der Benutzer in ihrer Größe zu beschränken.


Hinzugekommen sind rechtliche Anforderungen, die in den "Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen" (GDPdU) beschrieben sind. Nach diesen erhalten Prüfer der Finanzverwaltung Zugriffsrechte auf die elektronischen Datenverarbeitungsanlagen von Unternehmen. Dies bedeutet in der Praxis, dass Unternehmen bei einer Betriebsprüfung steuerrelevante Daten aushändigen müssen. Hierzu sollten diese Daten auf einem Datenträger in selbstbeschreibender Form vorliegen. Im Unternehmen muss also sichergestellt sein, dass alle geschäftsrelevanten Daten im Originalzustand vorhanden sind.


Oft sollen E-Mails auch mit anderen elektronischen Dokumenten zu einem Geschäftsvorfall gebündelt werden, d.h. die Ablage der Dokumente ist unabhängig von der technischen Erstellung und Verteilung der Dokumente nach fachlichen Gesichtspunkten zu organisieren.


Bei der Implementation einer Archivierungslösung unter Lotus Notes bietet sich zunächst die Verwendung des Domino Journaling an. Die Mails werden serverseitig dupliziert und dem Archivierungssystem übergeben. Da dies vor Zustellung der Mails an die Empfänger geschieht, ist die Unveränderbarkeit sichergestellt, d.h. die Mails liegen im Originalzustand im Archiv vor.


Zwei Probleme treten hierbei auf. Zum einen sind Spams zu berücksichtigen, diese würden zu einem unverhältnismäßig großen Speicherplatzbedarf führen und sollen in der Regel auch nicht archiviert werden. Entsprechende Spam-Filter können Abhilfe schaffen, indem sie verdächtige Mails von der Archivierung ausschließen. Eine manuelle Nacharbeitung ist dann unverzichtbar. Zum zweiten dürfen private E-Mails nicht auf diesem Weg automatisch archiviert werden, da dies das Postgeheimnis verletzt. Dies kann technisch nicht gelöst werden, entsprechende Betriebsvereinbarungen sind zu diskutieren.


Einen anderen Ansatz stellt die manuelle Archivierung durch den Benutzer dar, was Änderungen an der Mail-Schablone nötig macht. Vorteile dieser Variante sind das Auswählen der zu archivierenden Mails und die Möglichkeit, den Mails weitere Metadaten zuzuordnen und Archive auszuwählen. Ersteres verhindert die Archivierung von Spams und privaten E-Mails. Letzteres gestattet die fachliche Zuordnung. Im Gegensatz dazu ist bei der manuellen Archivierung aber weder die Vollständigkeit (alle relevanten Mails sind archiviert) noch die Unveränderlichkeit (Originale im Archiv) garantiert.


In der Praxis bestehen Archivierungslösungen oft aus einer Kombination aus server- und clientseitiger Archivierung, je nach Schwerpunkt der Archivierungsstrategie, also Erfüllung der rechtlichen Vorgaben oder Wunsch der fachlichen Ablage.

16Apr 090

Nettes Feature im Domino Designer: Tabellenzeile/n verschieben

am Donnerstag, den 16. April 2009

Der Domino Designer hält ein - unseres Wissens undokumentiertes - Feature bereit. Wenn man eine oder mehrere Tabellenzeile/n markiert, kann man anschließend bei gedrückter STRG-Taste die Tabellenzeile/n per Pfeiltasten rauf und runter verschieben. Das erspart einem doch so einige lästige Cut&Paste-Operationen. Das funktioniert natürlich nur bei gleichmäßig geformter Tabelle, aber immerhin. Getestet haben wir es bisher unter R7.0.3 und 8.5, also auch in der Eclipse-Version des Clients.

14Apr 090

Lotus Domino Client-Vergleich 8.5

am Dienstag, den 14. April 2009

Ed Brill stellt in dieser Slideshow die verschiedenen Client-Versionen
- Lotus Notes,

- Lotus iNotes und

- Lotus Notes Traveler

dar und vergleicht deren Funktionsumfang (englisch).

8Apr 090

@WORD in Lotus Script nachbilden

am Mittwoch, den 8. April 2009

Mit dem nachfolgenden Script kann die Funktion "@WORD" nachgebildet werden:

Function functWord(Byval s As String,Byval c As String,Byval n As Integer) As String

'Word aus String bilden
' = @Word(Zeichenfolge,Delimiter,Position)

Dim x As String
Dim i As Integer

For i = 1 To n
If Instr(s, c) > 0 Then

x = Left(s, Instr(s, c) - 1)

s = Mid(s, Instr(s, c) + Len(c))

Else

x = s

s=""

End If

Next

functWord = x

End Function

7Apr 090

Unterschiede von Notes Releases und Fix Packs

am Dienstag, den 7. April 2009

IBM liefert mit den Notes / Domino Maintenance Releases, Fix Packs, Cumulative Client Hotfixes und Interim Feature Releases vier verschiedene Update-Möglichkeiten an. Eine Beschreibung dieser Pakete und eine übersichtliche Darstellung der Unterschiede findet man nun beim IBM Support.

1Apr 090

Neuer Blog zum Domino Configuration Tuner

am Mittwoch, den 1. April 2009

Mit dem Domino Configuration Tuner (DCT) können Administratoren die Einstellungen einer Domino-Infrastruktur prüfen. Hierzu zieht der DCT sowohl die Werte in der notes.ini als auch die Serverdokumente der Server heran und gibt Hinweise auf mögliche Konfigurationsprobleme. Aktuelle Informationen findet man nun im neuen Tuner Blog der Entwickler.